Thurnauer Schlossweiher - Nebelnacht

Der Schlossweiher von Thurnau ist  ein überregional bedeutsames Kulturgut. Der Weiher prägt seit über 300 Jahren das gesamte Thurnauer Schloss Ensemble, er wird bis heute teichwirtschaftlich genutzt.

Die älteste bildliche Wiedergabe des Thurnauer Schlossweihers geht auf einen Stich aus dem Jahr 1710 zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts sollte der Weiher trockengelegt und in landwirtschaftliches Areal umgewandelt werden. Der Chronik zufolge sei diesem Vorhaben aber kein durchschlagender Erfolg beschieden gewesen. Über 100 Jahre lang habe sich das Gelände als sumpfige Weiherwiese präsentiert. Erst 1975 beschloss der Markt, das damals als "Brennesselloch" bezeichnete Gelände in die Naherholungsanlage Schlossweiher umzuwandeln, die drei Jahre später in der heutigen Gestalt eröffnet wurde. Der Schlossweiher ist rund 1,4 Hektar groß und bis zu 1,80 Meter tief. Der Fischbesatz besteht unter anderem aus Karpfen, Rotfedern Moderlieschen, Zandern und Hechten. Eigentümer des Weihers ist die Familie des Freiherrn Hiller von Gaertringen, Pächter der Markt Thurnau.